Netzfundstück des Tages

Sind Soziale Netzwerke die Bordelle der Zukunft?

Blicken wir mal 20 Jahre zurück. In die Zeit wo der Computer noch nicht unbedingt den Alltag bestimmt hat. Da hat man sich über das Telefon verabredet, getroffen und ist dann in irgendeine Disse gefahren, hat sich betrunken (oder nicht, wenn man fahren musste) und ist wieder nach Hause. Um Zeit totzuschlagen hat man entweder Fernsehen geschaut, ein Buch gelesen oder man hat ganz einfach Sport getrieben. Und Irgendwann hatte jeder einen Computer und das Ding entwickelte sich zu einem wahren Zeitfresser, nein es war eine Zeitvernichtungsmaschine, eine Art Griechenland der Elektronik.

Und mit dem Computer kamen auch die Sozialen Netzwerke und auf einmal will jeder Sozial sein. Früher war sozial wenn man sich mit seinen Freuden getroffen hat. Für einige ist es vielleicht auch Sozial in eine Lokalität für liebende zu gehen. Nur was unterscheidet eigentlich einen Puff von einem Sozialen Netzwerk? Ok, zum einen wohl der Preis. Meine Freunde kann ich nicht über den Namen suchen, sondern ich muss oral kommunikativ werden, oder ich stelle mich unauffällig ins rote Licht und warte darauf bis mich eine für einige Jahreszeiten völlig falsch gekleidete Dame anspricht. Im Puff gibt es kein “Gefällt mir” oder +1 Button, da könnte +1 auch völlig falsch verstanden werden. Bei beiden gibt es aber diese lustigen kleinen Mini spiele zum Zeitvertreib. Im Puff gibt es auch keine Pinnwand auf die ich dann schreiben kann was ich für ein toller Hecht bin oder was mir gerade tolles passiert ist. Puff ist Dienstleistung und Dienstleistung kostet Geld. Darf ein soziales Bordell der Neuzeit auch Geld verlangen für Soziale Prostituion?

Immer wenn ich traurig bin

Alkohol Du böser Geist

So am Freitag war es mal wieder soweit. Wir wollen mal wieder schön einen trinken gehen. Gesagt getan. Ich habe vorher noch Jim der im Lidl im Angebot war abgeholt und ab nach Hause. Um 19:00 Uhr trudelte auch schon der erste Kumpel bei mir ein und los ging der feuchtfröhliche Spaß (Nein nicht das was Ihr jetzt denkt). 5 San Miguel und eine halbe Flasche Jim später ging es ab auf Kassels Partymeile. Nun darf man sich jetzt unter Meile nicht ganz soviel vorstellen. Eher eine halbe Meile.

Etliche alkoholische Getränke später war ich versucht den Heimweg anzutreten. Frettchen im Rauschzustand trifft es recht gut. Ich kann mich auch dunkel daran erinnern das ich es irgendwann bis in mein Bett geschafft habe, wie? Keine Ahnung. Der erste Augenaufschlag am nächsten Morgen war mehr Schmerz als Schlag. Mehrere Stunden und 3 Tabletten später war ich zumindest wieder in dem Zustand der mich auf meinen 2 Beinen gehalten hat. Aber ich habe alles brav bei mir gehalten. Das ist doch auch schon mal was.

Moral von der Geschicht? Alkohol trinken lohnt sich nicht

 

Zahnschmerzen

Toll, ich und mein Gebiss. Da haben sich 2 gesucht und leider auch gefunden. Und jetzt meint ein Zahn er müsse den großen Aufstand proben so mit tam tam und bumm bumm. Und mit einer dicken Backe (ich weiß das das Wange heißt). Und ich habe eine Phobie vor Zahnärzten, rührt aus meiner Kindheit, da hat mich einer mal ganz blöd zusammen gestaucht seitdem Zahnarzt nur, wenn es unbedingt sein muss. Und ja, jetzt muss es mal wieder sein, also greife ich mit zittrigen verschwitzten Händen zum Telefon und rufe an.

Puh glück gehabt der Herr Doktor hat Urlaub, wobei glück würde ich das jetzt nicht unbedingt nennen, jetzt muss ich zu einem anderen. Eine Schmerztablette später der 2. Anlauf zum Telefon. Ah Frau Doktor nimmt sich Zeit Hurra, naja wie man sich halt so freut wenn man sich nicht freut, das war mir aber auch schon alles egal ich wollte nur das das Ding ruhe gibt. Also flux das Taxi bestellt, ich weiß ja nicht was Frau Doktor mir so alles an Medikamenten verpasst.

Dort angekommen stelle ich fest das Frau Doktor auf Kinderzahnheilkunde spezialisiert ist, na da bin ich ja in den besten Händen. 10 Euronen auf den Tisch gelegt 3 Formulare ausgefüllt und ab geht es auf das schöne Stühlchen. Die Zahnarzt Helferinnen lassen einen aber auch recht schnell vergessen wo man ist und schwupps steht Frau Doktor vor mir. Ich erzähle Ihr von meinen Problemen sie schaut sich die Sache an und nach knapp 20 Minuten kann ich auch schon wieder gehen. Wurzel entzündet, da habe ich natürlich auch gleich wieder den Jackpot erwischt. Jetzt steht mir eine Kanalreinigung und das wieder verschließen bevor. Die nächsten Termine stehen auch schon fest, meine Freude hingegen hält sich in Grenzen.

Eure leidenden Fichte180

Der gute alte Cat Content Post

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Ist Glück nur ein Moment?

Es gibt glaube ich Momente in jedem Leben, da stellt man sich die Frage ob denn das alles so richtig ist was man macht, also zumindest ich stelle mir diese Frage mal des öfteren und irgendwie wird von mal zu mal die Antwort seltsamer. Vor 5 Jahren hätte ich noch gesagt alles ist super ohne mich selbst zu belügen. Heute muss ich schon die Antwort hinterfragen. Das hier soll jetzt auch kein “oh mir geht es so schlecht depri post” werden. Ich möchte einfach nur mal wissen was ich will. Nun ich denke das was jeder Mensch will. Glück. Aber was ist dieses Glück denn eigentlich. Ist es Glück gesund zu sein? Ist es Glück viel Geld zu haben? Ist es Glück Kinder zu haben? Oder ist es einfach nur Glück glücklich zu sein.

Eigentlich geht es mir doch recht gut. Ich habe ein Haus, ein Äffchen und ein…äh Moment das war nicht ich das war jemand anders. Ich denke viel zu oft denken wir gar nicht darüber nach ob wir das sind was wir sein wollten. Ändern können wir das ja eh nicht. Obwohl wieso eigentlich nicht? Du selbst bestimmst was passiert lautet ein Satz aus dem Buddhismus und da ist schon viel wahres dran. Aber da lüge ich gerade schon wieder, denn nicht ich bestimme, ich lasse bestimmen und das von Leuten die der Meinung sind das was Sie machen ist alles richtig, aber das ist ja Ihr Glück. Oder Ihre lüge? Belügen Sie sich was zu sein was sie gar nicht sind. Jetzt bin ich wieder am Anfang und der Frage: Wer war ich noch mal?

Ich glaube die Antwort gefunden zu haben.

 

Süße Tränen

Die Tränen der gestrigen Keynote trocknen nur langsam. Hat sich doch irgendwie jeder darauf gefreut das es bald ein iPhone 5 geben wird. Mit dem dann jeder zukünftige Kunde von Peter Zwegat in den Bussen und Bahnen dieser Welt gestanden hätte, um mächtig stolz sein neues Apple Produkt präsentieren zu können. Tja war wohl nix. iPhone 4s heißt das gute Stück und meine iPhone Rechtschreibkorrektur will laufend ein iPhone 4D daraus machen, warum auch immer. So dürfte dann wohl jeder Vorstadt Dorf Prolet nur daran zu unterscheiden sein das er Sätze wie: “Ey alder, Üldüg anrufen” oder ” Ey, Döner mit alles scharf” in sein iPhone brüllt. Inwieweit Siris sich auf diesen Slang einstellen wird, wird man sehen.

iPhone 4s, ich freu mich drauf

 

Warum Wir Apple wollen und Android kaufen

Heute ist es ja mal wieder soweit. Es steht mal wieder eine Keynote von Apple vor der Tür. Um 19:00 Uhr unserer Zeit wird entweder Tim Cook oder Steve Jobs die Bühne in Cupertino betreten und wieder ein neues iPhone vorstellen. Doch warum gibt es eigentlich so viele Fans dieser doch eher überteuerten Smartphones?

Nun ich glaube die Antwort auf diese Frage ist mal gar nicht so einfach. Was zeichnet Apple eigentlich aus. In erster Linie wohl Exclusivität und Qualität. Und Qualität hat nun mal dummerweise seinen Preis. Doch auch gibt es ein recht interessantes Phänomen wenn man auf irgendwelchen Partys über Mobiltelefone redet (und ja irgendwann kommen die Gespräche darauf) und man erwähnt das man ein iPhone hat, schallt es gleich aus mehreren Richtungen “Jehova, Jehova”. Wie kannst Du nur ein iPhone haben da bist du doch voll eingeschränkt und kannst nix machen und hast kein Flash und musst bezahlen für die Apps und und und. Ja und wer sagt das? Meist die Android Handy Besitzer, die der Meinung sind sie hätten sich “Freiheit” gekauft. Ich meine igendwie sind wir ja schon soweit, das Smartphones eine Art “Religionskampf” ausüben. Hast Du das bist du das und hast Du ein anderes bist Du der.  Auch Android Telefone sind toll, ja das sind sie.

Gibt es überhaupt den Smartphone Besitzer aus Überzeugung? Ich hatte schon so einige Smartphones weil ich irgendwie ein Mobile Junkie bin und am meisten glücklich war ich nun mal mit dem iPhone. Es “steht” mir halt einfach besser und passt sich meinen Bedürfnissen an. Es ist mein ständiger Begleiter. Android hat mir dieses Gefühl nun mal nicht geben können. Hab ich gerade Gefühl geschrieben? Kann man sein Smartphone lieben? iLove?

Ich mag jeden egal welches Telefon er hat.

 

Jeder Anfang ist schwer

So da ist es nun, mein Blog. Irgendwie denkt man sich ja im laufe seines Social Lebens das man unbedingt ein Blog braucht und kaum hat man eins sieht man diese vielen weißen Seiten und überlegt sich was man da jetzt wohl so drauf schreibt. Ich werde wohl hier das ein oder andere Zeugs zusammen spinnen, aber das ist es wohl auch was so ein Blog ausmacht, mich. Und damit kommen wir mal zu mir. Meine Name ist Oliver Pflug, ich bin 32 Jahre jung/alt und komme aus einer Nordhessischen Kleinstadt. Ich selber würde mich wohl als Otto Normal Verbraucher bezeichnen. Ich lebe in einer Beziehung habe einen Job und noch keine Kinder.

In diesem Sinne hoffe ich in Zukunft auf viele viele Leser

 

Eure Fichte180

 

 

© Oliver Pflug